Grußwort der Bildungsministerin

Minister Bild

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Erzieherinnen und Erzieher,
liebe Lehrerinnen und Lehrer

Fragen zum Handyvertrag, zu Kaufverträgen und Rechnungen? Stress mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder Lehrerinnen und Lehrern? Was darf ich? Was nicht? Sind wir uns der Folgen unseres Handelns bewusst? Und was tun, wenn doch eine Dummheit begangen oder gegen meine Rechte verstoßen wurde? - Alles nicht so einfach!

Schule muss deshalb in der Lage und bereit sein, Werte- und Normenvorstellungen zusammen mit Eltern und Schülerinnen und Schülern zu entwickeln und deren Umsetzung zu sichern. Rechtserziehung ist daher eines der vom Schulgesetz genannten Aufgabengebiete. Dabei stehen alle Fächer in der Pflicht zu vermitteln, dass Schülerinnen und Schüler sich mit der gesellschaftlichen Realität differenziert auseinandersetzen und sie mitgestalten können. Aber nicht alles in Schule kann und soll in Fächer „gepackt“ werden – Schule bedarf dabei der Unterstützung aller Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft.

Seit Jahren engagieren sich Richter, Staatsanwälte, Justizjuristen und Rechtsanwälte ehrenamtlich in den drei Jugendrechtshäusern Schwerin, Wismar und Rostock, trotz ihrer hohen beruflichen Belastung. Für die Schülerinnen und Schüler, auch für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer halten Sie erfolgreich ein breites und interessantes Angebot bereit. Im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler wünsche ich mir, dass Schule die Freiräume des Schulgesetzes und der Rahmenpläne weiterhin nutzt und die Angebote der Jugendrechtshäuser verstärkt aufgreift.

Ich bedanke mich für das außerordentliche Engagement und wünsche dem Jugendrechtshaus Schwerin weiterhin viel Zuspruch.

Minister Unterschrift

Birgit Hesse
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur